basis wien | HangArt-7 Deutschland

Deutschland hat weit über 20 staatliche Kunsthochschulen und eine hohe Dichte an Museen und Ausstellungshäusern. Aus den zahlreichen Akademien von Kiel bis München gehen Jahr um Jahr neue Künstlerinnen und Künstler hervor. Im Wintersemester 2007/08 wurden im Land annähernd 77.000 Studierende im Fachbereich Kunst- und Kunstwissenschaften gezählt (zum Vergleich, in der Humanmedizin/den Gesundheitswissenschaften waren es im selben Zeitraum 108.000).

Die Ausstellung 'Mal was Deutsches' stellt bewusst die Frage, was die junge und noch unbekannte Künstlergeneration, abseits der „Boomkünstler“ der Leipziger Schule, beschäftigt, welche künstlerischen Wege eingeschlagen werden und welche Themen dominieren.

Mit der für die Schau getätigten Auswahl von 10 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das Kunstprogramm HangART-7 einen kleinen Querschnitt durch eine große und brandaktuelle Kunstproduktion. Zu sehen sind Arbeiten von Gregor Gaida (*1975, lebt und arbeitet in Bremen), Elke Graalfs (*1966, lebt und arbeitet in Berlin), Nikola Irmer (*1970 lebt und arbeitet in Berlin), Franziska Klotz (*1979, lebt und arbeitet in Berlin), Gerit Koglin (*1974, lebt und arbeitet in Berlin), Anna Krammig (*1981, lebt und arbeitet in München), Irma Markulin (*1982, lebt und arbeitet in Berlin und Zagreb), Sibylle Springer (*1975, lebt und arbeitet in Bremen), Johannes Vetter (*1979, lebt und arbeitet in Karlsruhe) und Nadine Wölk (*1979, lebt und arbeitet in Dresden).

Zu sehen sind höchst diffizile Interpretationen der Wirklichkeit, Fragmente der Gesellschaft, Inszenierungen von Masse und Individuum. Deutschlands junge Kunstgeneration skizziert eine Gesellschaft der Städte und nächtlichen Umtriebe, die sich von Subkulturen, Eskapismus und individuellen Wunschvorstellungen nährt.




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Nadine Wölk - hungry night

Elke Graalfs

Gerit Koglin