basis wien | HangArt-7 Polen

„Im Laufe der letzten zehn Jahre konnten die visuellen Künste in Polen einen unbestrittenen sozialen Erfolg verbuchen. Von einem Bereich, der in der Hierarchie der polnischen Kultur einen marginalen Stellenwert hatte, wurde die Kunst zu einem Gegenstand öffentlichen und medialen Interesses.“ so der Kunstkritiker Stach Szabłowski im Ausstellungskatalog.

Ausgestattet mit einer reichen kulturellen Geschichte und einer ehrgeizigen jungen Generation entstehen Arbeiten, die den Blick auf dieses Land und seine Kunst schon seit mehreren Jahren bereichern. „Die vorgestellten Künstlerinnen und Künstler schlagen zumeist leise und weiche Töne an, die hier und da an die Musik des historisch wohl populärsten polnischen Künstlers – Frederic Chopin – erinnern könnten. Sie lassen einen romantisch getönten Schmerz des Verlustes anklingen, ein Verlust, der Veränderung notwendig macht, Veränderungen, die eine junge Generation polnischer KünstlerInnen gegenwärtig als Herausforderung begreifen muss.“ so die Kuratorin Lioba Reddeker.

Die drei Künstlerinnen und fünf Künstler ermöglichen uns neue Sichtweisen, indem traditionelle Erinerungen und persönlicher Erfahrungen, verwurzelt in Familie und Heimat, eine neue Interpretation erfahren. Sie verdeutlichen uns ihre Neuorientierung anhand der Auseinandersetzung mit der Malerei an sich im Zusammenspiel politischer, historischer oder philosophischer Themen.

Künstlerinnen und Künstler: Aleksandra Bujnowska (*1979), Michał Chudzicki (*1983), Aleksandra Czerniawska (*1984), Michał Korchowiec (*1987), Dorota Kozieradzka (*1982), Andrzej Roszczak (*1974), Michał Szuszkiewicz (*1983) und Michał Zawada (*1985)




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Andrzej Roszczak

Michał Korchowiec

Michał Chudzicki