Eleonor Coppola, „Circle of Memory“

Die Dokumentarfilmerin und Künstlerin schuf ein bewegendes Kunstwerk. Gemeinsam mit fünf Kollegen, der Schriftstellerin und Fotografin Jean McMann, dem Soundtechniker und Oscar-Preisträger Richard Beggs, der Ausstatterin Robilee Frederick, der Architektin Elizabeth Macdonald und dem Lichttechniker Alexander V. Nichols entstand der Circle of Memory.

Die Installation ist inspiriert von prähistorischen Hügelgräbern. Insbesondere irische Ganggräber, die vor Tausenden von Jahren errichtet wurden, waren ausschlaggebend für das Projekt. Gebaut aus sorgfältig ausgewählten Steinen, dienten diese Gräber über viele Jahrhunderte für Zeremonien der Erneuerung und als letzte Ruhestätte. Der Circle of Memory, errichtet aus Strohballen, ruft deren Form und Bedeutung in Erinnerung.

Den persönlichen Hintergrund für die Installation bildet eine Reise, die Eleanor Coppola und Jean McMann in den 90er Jahren nach Irland führte. Dort besuchten sie Hügelgräber und nahmen im Inneren eines Grabes eine Erinnerungszeremonie vor, in der sie verstorbener Menschen gedachten. Coppola gedachte ihres ältesten Sohnes, Gian-Carlo Coppola, der 1987 im Alter von 22 Jahren bei einem Unfall gestorben war.

Man betritt die Installation über einen Gang mit einem Dach aus Ästen und erreicht den inneren Kreis durch einen Vorhang aus Schweinedarm. Vom Dach dieser Kammer rieselt Salz auf den Boden und aus den Lautsprechern sind Kinderstimmen zu hören. Im äußeren Kreis sind Bilder von kultischen Steinen aus Irland zu sehen. Besuchen haben die Möglichkeit, eine Botschaft auf ein Stück Papier zu schreiben und im Stroh zu hinterlassen. Auf diese Weise wird der Circle of Memory ein Ort, der Erinnerungen speichert und abrufbar macht.




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Circle of Memory

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